<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>

<rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
	<channel>
			<title>BLA Bonn Terminkalender</title>
			<link>http://www.bla-bonn.de/bla-feed.html</link>
			<description></description>
			<language>en</language>
			<copyright>BLA-Bonn - BonnerLärmAnstalt 2006</copyright>
			<ttl>120</ttl><item>
    <title>SPORT</title>
    <link>http://www.bla-bonn.de/SPORT.html</link>
    <description><![CDATA[ Im fünfzehnten Jahr ihres Bestehens legen Sport aus Hamburg ihre vierte Langspielplatte vor. Und es ist mit Sicherheit auch jene bedächtige Taktung, die "Aus der Asche, aus dem Staub" in ihrem so eigenen Charakter, ihrer ganzen Pracht erblühen lässt. 

Anders als beim kompakt-rockig eingespielten Vorgänger "Unter den Wolken" wurden die einzelnen Spuren - auch bedingt durch veränderte Lebenssituationen und Umzüge - in den verschiedensten Studios und Proberäumen von Hamburg bis Berlin aufgenommen. Es wurde aufgebaut, geschichtet, austariert und feingeschliffen. Unüberhörbar ist dabei dennoch, wie sich Sport über die Jahre hinweg eingespielt haben. Der einzige Besetzungswechsel, den Felix Müller, Christian Smukal und Martin Boeters über sich ergehen lassen mussten, war der Eintritt von Jan-Eike Michaelis, der zur letzten Tour die Band vom ewigen Trio zum Quartett erweiterte.  

"Aus der Asche, aus dem Staub" ist ein vielfältiges, dynamisches Album geworden, dessen Songs in verschiedenste Richtungen weisen. Es gibt melancholische Arrangements, die den Hang zum Hymnischen nicht verhehlen, niemals aber in rockistischer Hybris oder kitschverklebtem Pathos verenden. Wann immer es nötig ist, werden - wie z. B. in "Der Tod singt den Blues" -  aber auch die schwereren Gitarrengeschütze aus dem Schuppen geschoben. Mitunter ziehen Sport das Tempo weiter an denn je, so beim treibenden Eröffnungsstück "Wer führt dein Leben" oder dem Punk-lastigen "Sattelt die Hühner, wir reiten nach El Paso". 
Doch auch in die entgegengesetze Richtung wird weitergedacht.  So entfaltet das ruhig und fragil beginnende "Dünnes Eis" mit der Gastsängerin Masha Qrella und Simon Frontzek am Piano im Verlauf des Stückes geradezu epische Kraft. Die flächigen Gitarrensounds und räumlich-atmosphärischen Texturen, stets getragen von der uhrwerkgenauen, feinsinnig akzentuierten Rhythmusgruppe, sie ziehen sich prägend durch die ganze Platte. Am weitesten in diese Richtung weist wohl "Eldorado ruft uns", dessen freistehende Akkorde die besungene Ferne mit wüstenrockiger Anmutung herbeirufen. Es dürfte dabei eines der ungewöhnlichsten Stücke des Albums sein, frisst sich aber ebenso schamlos ins Gebälk wie der Rest.

Auffällig ist die textliche Ausrichtung von "Aus der Asche, aus dem Staub" - der Titel ist programmatisch für den thematischen Überbau:
Kaum ein Stück kommt ohne die vielschichtige Vokabel "Leben" aus, jenem Phänomen, dem man ja nun gegenüberstehen kann, wie man möchte - man kommt Zeit seines Daseins nunmal nicht ohne es aus. Man kann sich mit einem solchen konzeptuellen Rahmen durchaus schnell verzetteln oder verheben, doch Müller gibt eher den beruhigten Beobachter, nicht den enttäuschten oder entgeisterten Kommentator. 

Wie eindringlich sich das Album mit den Verschiebungen und der nie enden wollenden Wirrsal des Älterwerdens beschäftigt, wird beispielsweise bei "Wir wollten nur mal hören" deutlich, dem meines Wissens ersten Stück der Musikgeschichte, das sich  mit der seltsamen Situation auseinandersetzt, im Verhältnis zu den eigenen Eltern mehr und mehr die gestaltende Rolle spielen zu müssen. Weggehen, Weitermachen, Bleiben, Gehen - sicher auch von der eigenen Entwicklung geprägt behandelt jeder Text existenzielle Fragen, doch gepredigt oder belehrt wird kein einziges Mal. 
Sind die letzten Akkorde von "Den Fluss hinab", jener tiefmelancholischen und dennoch nicht ansatzweise angestrengt wirkenden Abschlussnummer verklungen, bleibt ein gewichtiges und dennoch ungemein poppiges Album, oft dunkel und doch funkelnd und glänzend, das durchaus seinesgleichen sucht. ]]></description>
    <pubDate>Sat, 31 Mar 2012 20:00:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.bla-bonn.de/SPORT.html</guid>
    <dc:creator>BLA-Bonn - BonnerLärmAnstalt</dc:creator>
    
</item><item>
    <title>URLAUB IN POLEN</title>
    <link>http://www.bla-bonn.de/URLAUB-IN-POLEN.html</link>
    <description><![CDATA[ Georg Brenner und Philipp Janzen begeben sich nach 10 Jahren auf ihre letzte gemeinsame Reise. Hinter ihnen liegen vier Alben, von denen keines dem anderen ähnelt, und ca. drei Weltumrundungen mit Stationen wie Mexico-City, Rosskilde und Höhr-Grenzhausen. 
Der Sand, der sich über die Jahre im Getriebe angesammelt hat, wurde auf ihrer fünften LP absichtlich nicht entfernt. Auf Boldstriker gibt es keine kaschierenden Schnitte, keine kosmetischen Eingriffe. UIP riskieren lieber, dass ihnen der rostige Kahn noch auf der Fahrt ins Trockendock um die Ohren fliegt als auf das Rumpeln und Knarren zu verzichten, das trotz aller Wandlungen für sie immer stilbildend war. 
Die Hitze, die dabei entsteht und die in der Vergangenheit vielen von Georg Brenners Autos zum Verhängnis wurde, haben die beiden gelernt zu ertragen und kompromisslos in musikalische Energie zu überführen. 
Unbeeinflusst von Produzenten, entstand Boldstriker vollkommen autark im Hochdruck-Kessel der Kölner Dumbo Studios. Das Ergebnis sind neun Soundscapes, überbordend vor Ideen, die ausformuliert werden um sie im nächsten Moment mit Gelassenheit vor die Wand zu fahren. Die Formen-Palette reicht von episch breiten Session-Szenarien wie Oh Beo, Where Art thou? bis hin zum lakonischen Space-Bossa-Aphorismus im Titelsong. 
Bei aller wohltuenden Abgeklärtheit spricht doch eine unverhohlene Wehmut aus manchen Zeilen, die den Hörer ebenso treffen wie die majestätischen Snare-Schläge, die sie umgeben: The light is not born to stay, all returning into the night. Was ist schon der Zauber, der jedem Anfang inne wohnt, verglichen mit der Intensität einer Abschiedsszene? 
 ]]></description>
    <pubDate>Thu, 08 Mar 2012 20:00:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.bla-bonn.de/URLAUB-IN-POLEN.html</guid>
    <dc:creator>BLA-Bonn - BonnerLärmAnstalt</dc:creator>
    
</item><item>
    <title>BONN STOMP #32 // ELVIS PUMMEL, Screamin' CHEB ANDY, BIG UKE</title>
    <link>http://www.bla-bonn.de/BONN-STOMP-32-ELVIS-PUMMEL-Screamin-CHEB-ANDY-BIG-UKE.html</link>
    <description><![CDATA[ <p>Am 3. M&auml;rz ist es dann wieder soweit! Bonn Stomp # 32 pr&auml;sentiert die drei Rampens&auml;ulen des Rock'n'Roll im Bonner BLA! ELVIS PUMMEL, Screamin' CHEB ANDY und BIG UKE! Anschlie&szlig;end DJ Capone mit flotter Tanzmusik!
</p>
<p>Wie immer gilt: es gibt nur 100 Tickets und wer nicht dumm aus der W&auml;sche gucken will kann unter <a href="http://www.bonnstomp.de">www.bonnstomp.de</a> Tickets reservieren! Kosten 7 Euro ... Beginn 20h!
</p>
<p>Auch der Bonner Polizei ist Elvis Pummel als die charmante Gallionsfigur der hippen-jungen-aber-erfolglosen Musikszene aus Dortmund bekannt: Sie wollten ihm doch tats&auml;chlich, nachdem sie schon den Saft abgedreht hatten, auch noch die Gitarre wegnehmen! (Freunde der Dranskultur erinnern sich).
Ist er wirklich der totgeglaubte Zwillingsbruder des Kings, den Mutter Gladys an einen gesch&auml;ftst&uuml;chtigen Wirt aus dem Ruhrgebiet verkaufte, um Sohnemann Elvis Presley eine Gitarre und Bananentoasts zu schenken? W&auml;hrend Presley Millionenhits hatte, k&auml;mpfte Pummel als Currywurstverk&auml;ufer und Getr&auml;nkehallensklave ums nackte &Uuml;berleben. Aber auch in ihm pocht ein wildes Musikerherz, und so kaufte er sich eine sehr alte Echomaschine, eine Kompaktstereoanlage, ein Yamaha-Keyboard und eine Sperrholzgitarre und produzierte damit Millionen Tonnen wundersamer Aufnahmen. (Erh&auml;ltlich &uuml;ber Voodoo Rhythm oder bei Flight 13)!
Wer Elvis Pummel live erlebt hat, kennt die unkoordiniert genialen Shows des Rock'n'Roll Exzentrikers, die vor Improvisationskunst nur so strotzen. Dabei ist es un&uuml;berh&ouml;rbar, dass er in fr&uuml;heren Zeiten mit Punk-rock gro&szlig; geworden ist. Seine Auftritte mit den Bunkerratten oder der Rockabilly Combo Barnyard Blitz sind aller Wahrscheinlichkeit Ursache seines wirren Genius und der oft zitierten Gitarrenlegasthenie!
Zur Einstimmung: </p>
<p>
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0">
<param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zgMnvzrm6G8&amp;feature" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/zgMnvzrm6G8&amp;feature"></embed>
</object>
</p>
<p>F&uuml;r die hiesige Polizei ist der Bonner Sex-a-billy-Papst Cheb Andy (ja genau der von den Mad Mullahs!) sicherlich auch kein Unbekannter mehr, treibt der W&uuml;terich und H&uuml;ter des primitiven Garage Rock&rsquo;n&rsquo;Roll doch schon seit einigen Jahren in dieser Gegend sein wildes, dreckiges, aber feuerentfachendes Unwesen.
Screamin&rsquo; Cheb Andy ist immer im Auftrag eines hier nicht genannt werden wollenden Herren unterwegs und spielt auch dessen hei&szlig;bl&uuml;tige Musik.  Join his mess! There&rsquo;s a copyright on his ass! Yess!
Den Schlendrian Elvis &ldquo;Big Uke&rdquo; Greven sollte sich die Bonner Polizei besser vormerken. Ungeprobt, aber bewaffnet mit nur einer kleinen Ukulele machte der Lagerfeuer-Roggnrohler sich einst aus der Bonner Altstadt auf, um diese in seine musikalische Gewalt zu bringen. Alle lieben The Big Uke, der auch manchmal bei F68S seine symphatische Variante des ansonsten so arg gebeutelten R&rsquo;n&rsquo;R spielt und warten fasziniert auf jeden Ton und jede Bewegung des stadtbekannten Ukulelen-Vergeigers.
Nach der Vorstellung gibt es zum Wachbleiben flotte Unterhaltungsmusik mit DJ Capone!!!</p> ]]></description>
    <pubDate>Sat, 03 Mar 2012 19:30:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.bla-bonn.de/BONN-STOMP-32-ELVIS-PUMMEL-Screamin-CHEB-ANDY-BIG-UKE.html</guid>
    <dc:creator>BLA-Bonn - BonnerLärmAnstalt</dc:creator>
    
</item><item>
    <title>PACK OF WOLVES +The Spines</title>
    <link>http://www.bla-bonn.de/PACK-OF-WOLVES-The-Spines.html</link>
    <description><![CDATA[ <p><a href="http://www.myspace.com/thedesperatewolves">Pack Of Wolves</a> - </p>
<p>
	
Sommer 2006: 4 Biologie-Studenten lernen sich auf einer universit&auml;ren Exkursion nach Rum&auml;nien kennen. Gemeinsame Lieblingsbands (At the drive-In, Refused, The Make-up, . . . . Trail of Dead) und eine geteilte Vorliebe f&uuml;r die von ihnen in Rum&auml;nien studierten W&ouml;lfe f&uuml;hren zur Idee, ein eigenes Rudel zu gr&uuml;nden, allerdings musikalischer Natur. Dann Live-Auftritte, eigenproduzierte EP, Todesf&auml;lle, Liebesdramen, Beinbr&uuml;che, Bandbusse mit Totalschaden, etc. Letztlich Labeldeal mit Lockjaw Records (UK), welches das Deb&uuml;t "A nice black suit" im April 2010 in halb Europa rausbringt. Derzeit schreibt das Rudel an neuen Songs und plant eine neuerliche Deutschland-Tour f&uuml;r Dezember 2011. Nebenbei arbeitet man an einem Forschungsprojekt &uuml;ber den Wolfsbestand in Europa (insbesondere Osteuropa) und plant die Ver&ouml;ffentlichung einer von Thomas Hobbes' "Leviathan" inspirierten Graphic Novel f&uuml;r Erwachsene.
</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/spacezombies">The Spines</a> -</p>
<p>Live der Wahnsinn, bis der Mund nur noch offen steht. Glaubt das.&nbsp;</p> ]]></description>
    <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 20:00:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.bla-bonn.de/PACK-OF-WOLVES-The-Spines.html</guid>
    <dc:creator>BLA-Bonn - BonnerLärmAnstalt</dc:creator>
    
</item><item>
    <title>GRAND GRIFFON +Matula</title>
    <link>http://www.bla-bonn.de/GRAND-GRIFFON-Matula.html</link>
    <description><![CDATA[ <p><a href="http://grandgriffon.blogsport.de/">Grand Griffon</a>&nbsp;und <a href="https://www.facebook.com/pages/Matula/109968015713674">Matula</a>&nbsp;kommen am Samstag, 11.02. nach Bonn und machen herzlichen Radau.&nbsp;</p>
<p>Ja, bei Grand Griffon spielen Menschen aus der Escapado-Erstbesetzung. Und ja, Matula sind toll. </p>
<p>&Uuml;berzeugt euch und macht euch ein eigenes Bild. Samstag Abend - kann man machen. Man sollte. &nbsp;</p> ]]></description>
    <pubDate>Sat, 11 Feb 2012 20:00:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.bla-bonn.de/GRAND-GRIFFON-Matula.html</guid>
    <dc:creator>BLA-Bonn - BonnerLärmAnstalt</dc:creator>
    
</item>	</channel>
</rss>
